Die drittgrößte Insel mit einem der aktivsten Vulkane, La Cumbre, ist gleichzeitig die jüngste und am westlichsten gelegene Insel des Galapagos-Archipels. Es ist Niemandsland, das von einer schier unglaublich vielfältigen Tierwelt als Heimat in Anspruch genommen wird und zu den wenigen intakten Ökosystemen der Welt gehört. So haben sich die flugunfähigen Kormorane auf einer Felsspitze eingerichtet. Sie können die Eltern dabei beobachten, wie sie ihren Nachwuchs füttern.

Meeresleguane, die eine erstaunliche Größe erreichen, heißen Sie bei Ihrer Ankunft willkommen. Ganz besonders begeistert sein werden Sie vom endemischen Lavakaktus und der großen Pinguinkolonie.

Auf der Insel lässt Sie der Besuch des Hot-Spots erspüren, dass der Planet Erde lebt.

Die Insel Fernandina wird nur bei Kreuzfahrten auf der Westroute angefahren. Mit Tagesbooten vom Inselstädtchen Puerto Villamil im Süden Isabelas erreicht man die Inseln nicht. Wer zum Vulkan Sierra Negra aufsteigt und am Kraterrand entlang bis zum Vulkan Chico läuft, kann bei klarem Wetter einen Blick auf Fernandina werfen. Hier spürt man besonders die Einsamkeit und Abgelegenheit der Galapagos-Inseln.

Highlights: Besuch des Hot-Spots, populationsstärkste Meerechsenkolonie, Pinguine, Schnorcheln mit Meerechsen

Pflanzen: Lavakakteen, Mangrovenwald

Tiere: Flugunfähige Kormorane, Galapagos-Seelöwe, Meerechsen, Pinguine, Lavaechsen, Galapagos-Falke

Auf einen Blick

 

Fläche: 642 km²
Maximale Höhe: 1.494 m
Bevölkerung: nicht bewohnt

Anreise: Kreuzfahrtschiff auf Westroute

Anlegeart: Nasslandung (knietiefes Wasser) oder Trockenlandung

Highlights: Flugunfähige Kormorane, Meerechsenkollonien, Galapagos-Bussarde, Galapagos-Schlangen, Seelöwen, Rote Klippenkrebse