Ecuador-Reise: Ibarra - Vor den Vulkanen

Vor den Vulkanen - Ibarra

Ibarra ist die Hauptstadt der Provinz Imbabura und auch unter dem Namen Ciudad Blanca, die weiße Stadt, bekannt. Die Andenstadt mit circa 130.000 Einwohnern liegt 120 Kilometer nördlich von Quito auf einer Höhe von 2.200 Metern.

Einer der schönsten Stadteile Ibarra´s ist der Abschnitt zwischen der Iglesia San Agustín in der Calle Rocafuerte über die Calle Flores bis zur antiken Apotheke Botica de Ibarra.
In dieser Apotheke gibt es allerlei Kuriositäten, vor allem Stapel an Fotos und Urkunden des einstigen Besitzers.
Circa 20 Minuten von Ibarra entfernt befinden sich die Hot Springs von Chachimbiro – hier können sie ein heißes Bad nehmen und die Ruhe und Ausgeglichenheit der Region genießen.

Das Bild fokussiert die Statue auf dem Plaza de Armas in Ibarra, Ecuador. Auf dem Platz verteilt stehen Palmen, außerhalb stehen einige farbenfrohe Gebäude. Der Platz hat einen kompletten Mosaikboden.
Die Laguna de Yahuarcocha, Ibarra bei Ecuador. Blick über das Wasser auf die Bergkette unter blauem Himmel dahinter, atemberaubend und wunderschön.

Laguna de Yahuarcocha

Nördlich von Ibarra liegt der vor langer Zeit von Gletschern geformter „Blutsee“.
An diesem Ort wurde die Schlacht zwischen den ansässigen Völkern und den Inka-Eroberern ausgetragen. Später wurde an seinen Ufern von den Spaniern Ibarra gegründet, weshalb das Stadtfest bis heute Fiesta de los Lagos heißt. Die wunderschöne Naturlandschaft lädt zum Bestaunen ein, besonders empfehlenswert ist eine eigenständige Umfahrung des Sees.

Naturreservat El Angel

Von Ibarra aus können Sie einen ganztägigen Ausflug in das Naturreservat El Angel unternehmen. Hier befindet man sich in der Vegetationszone des Hoch-Páramo (ab 3.600 m Höhe), wie geschaffen zum Staunen und Wandern. In den tieferen Lagen wachsen Meere von hartem Andengras, gedrungene Bäume (Polylepis) und hartlaubige Stauden mit ledrigen Blättern oder wolliger Behaarung (Xerophyten). In höheren Lagen gedeihen nur noch Flechten, Moose, harte Polsterpflanzen und einige Orchideen.

In einem Tal des Parks findet sich ein Feenwald, der aus geduckten Polylepis-Bäumen besteht. Die ältesten dieser extrem langsam wachsenden Bäume sind 1.500 Jahre alt. Zum Schutz gegen Moose, Parasiten und Kälte häuten sich diese Pflanzen ständig und werfen orangefarbene Pergament-dünne Rinde ab. Die Einheimischen nennen den Polylepis-Baum deswegen auch „Papierbaum“.

Auf den Bergen wachsen eigenartige, bis zu fünft Meter hohe Stauden, die ihre filzartigen Blätter in den Himmel recken und wegen ihrer schwarzen Kutte aus abgestorbenen Blättern auch Mönchsgewächse heißen (Frailejones). Sie trotzen der eisigen Kälte der Anden mit ihren Feuchtigkeit-speichernden Blättern.

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Das Bild zeigt die besondere Espeletia Pflanze im El Angel Nationalpark in Ecuador

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