Ecuador und die Galapagos-Inseln - Visa- und Einreisebestimmungen

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Informationen zu den Ecuador und Galapagos-Inseln Einreise- und Visabestimmungen

Wer auf die Galapagos-Inseln will, muss durch Ecuador. Seit den 1830er Jahren gehört der Archipel zu Ecuador.

Für Ecuador und Galapagos benötigen Touristen aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz lediglich einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Bei Einreise erhalten Sie ein Touristenvisum mittels Stempel im Pass, dass Ihnen eine Aufenthaltserlaubnis für drei Monaten gibt. Dieses ist kostenlos. Die Einreisedaten werden seit einigen Jahren zentral gespeichert. Wenn Sie also einen längeren Aufenthalt in Ecuador planen, informieren Sie sich am besten frühzeitig bei den Botschaften von Ecuador über die Aufenthaltsbestimmungen.

Galapagos Einreisebestimmungen auf einem Aufsteller zusammengefasst

 Einreise Galapagos

Der Regierungsrat der Provinz Galapagos (Consejo de Gobierno de Regimen Especial de Galápagos, CGREG) verschärft zum 1. November 2018 die Einreisevorschriften für Besucher des Naturparadieses im Pazifik. Besucher müssen bei der Ausreise nach Galapagos an den Flughäfen der Hauptstadt Quito  oder der großen Hafenstadt Guayaquil einen Reiseplan vorweisen, der sowohl den Hin- und Rückflug als auch die   Hotelunterkünfte in vom Tourismusministerium zertifizierten Hotels belegt. Besucher, die eine private Unterkunft gebucht haben, müssen ein Einladungsschreiben der Gastgeber vorweisen.

Krankenversicherungspflicht vertagt

Entgegen vorheriger Ankündigungen müssen Besucher bis auf weiteres keine private Krankenversicherung haben. Diese Vorschrift ist jedoch nur kurzfristig aufgeschoben, bis in Ecuador eine Versicherung benannt wird, die vor Ort gegebenenfalls Versicherungspolicen an Besucher verkauft.

Die neuen Reisebestimmungen sind Teil der Umsetzung der Galapagos-Gesetzgebung aus dem Jahr 2016. Sie sieht vor, dass Besucher einen kompletten Reiseplan vorbuchen müssen, der ihr gesamtes Programm enthält – Hotels, Kreuzfahrten, Transfers und Ausflüge. Die finale Umsetzung des Gesetzes wird bis Mitte 2019 erwartet. Die Vorschrift dient der besseren Planung von Kapazitäten und Routen der lokalen Angebote, die sehr stark durch den Nationalpark überwacht werden. Die Maßnahmen sollen vor allem den Inselhopping-Tourismus und auch den nationalen Tourismus besser kontrollieren und organisieren.

Für die Galapagos-Inseln füllt man an den Abflughäfen Quito und Guayaquil eine sogenannte „Migrationskarte“ aus, die aktuell 20 US-Dollar kostet. Touristen dürfen damit 60 Tage auf den Inseln bleiben. Für längere Aufenthalte ist ein Visum zu beantragen. Bei Ankunft auf den Galapagos-Inseln muss die Nationalparkgebühr von 100 US-Dollar in bar bezahlt werden. Achtung: Das Bargeld sollte unbedingt vom Festland aus mitgenommen werden, denn Geldautomaten auf den Inseln sind rar.

In Zusammenarbeit mit einigen Reedereien bieten wir den Service an, dass die Einreiseformalitäten (Migrationskarte und Nationalparkgebühr) schon vorab erledigt werden. Man bezahlt dann die derzeit 120 US-Dollar vorab mit dem Reisepreis.

Weitere Hinweise zur Einreise gibt die Botschaft von Ecuador in Berlin (Joachimsthaler Str. 10-12, 10719 Berlin,Tel: +49-(0)30-800969500).

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