Galapagos Landleguan

Der endemische Galapagos Landleguan

Auf den Galapagos-Inseln leben drei Arten von Landleguanen (Conolophus) auf sechs Inseln. Von Kopf bis Schwanz können Sie bis zu 1,20 Meter lang werden. Der Landleguan ist endemisch auf Galapagos beheimatet. Auf diesen Inseln kommt er vor:

  • Santa Cruz – Norden (Conolophus subcristatus)
  • Baltra (Conolophus subcristatus) – Wiederansiedlung nach Ausrottung durch Soldaten im 2. Weltkrieg
  • North-Seymour – (Conolophus subcristatus) – 1932 durch amerikanische Forscher neu angesiedelt
  • Isabela – Südwesten (Conolophus subcristatus)
  • Isabela – Norden Vulkan Wolf – Rosada-Drusenkopf – (Conolophus marthae) erst im Jahr 2009 entdeckt
  • Santa Fé – (Conolophus pallidus)

Der Galapagos Landleguan wird auch Drusenkopf genannt. Seinen Namen verdankt er den drüsenartigen Poren am Kopf.

Gelber Galapagos Landleguan auf der Insel Santa Fé

Lebensraum und Lebensweise

Landleguane fressen sehr gerne Opuntien (Lavakakteen). Das ist eine stachelige Angelegenheit. Es ist faszinierend mit anzuschauen, wie der Landleguan mit den Vorderfüßen das Kaktusstück auf hartem Boden herumrollt, bis alle großen Stacheln entfernt sind. Kleine werden mitgegessen. Die Kaktusfrüchte werden mit nur wenigen Bissen verschlungen. Mit den Opuntien nimmt der Landleguan auch Wasser auf, das in den Blättern gestaut ist.

Landleguane sind Reptilien und tagaktiv. Sie entfernen sich nie allzu weit von ihrem selbst gegrabenen Bau. Vor- und nachmittags sind sie bei der Nahrungsaufnahme, die Mittagsstunden verbringen sie gerne im Schatten. Die Fortpflanzung der Landleguane klingt einfach: Die Weibchen legen drei bis zwölf längliche Eier, die eine lederartige Hülle haben, in gegrabene Erdlöcher. Nach 50 Tagen schlüpfen dann die Jungen. Der natürliche Feind der jungen Reptilien ist der Galapagos Habicht.

Schutz und Gefährdung

Die Galapagos Landleguane wurden auf der Insel Santa Cruz im Jahr 1975 innerhalb eines halben Jahres stark durch Haushunde dezimiert. In einem Aufzucht- und Pflegezentrum ist es gelungen, die Population wieder zu stärken. Dafür wurden die verbliebenen 38 Landleguane auf die kleine Insel Venecia transportiert. Als die Hunde im Nordwesten von Santa Cruz ausgerottet waren, konnte die Wiederansiedlung gelingen. In jüngster Zeit sind Landleguane auch auf der Insel Baltra wieder angesiedelt worden. Hierfür wurden Landleguane von der Insel North-Seymour vermehrt, die ursprünglich von Baltra stammten. 

Landleguane sind sehr zahm und Menschen freundlich. Sie gelten derzeit nicht als gefährdet und sind in ausreichenden Populationen vertreten.

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Hinweise für Besucher:

Galapagos Landleguane sieht man das ganze Jahr über auf den Inseln Santa Fé, Plaza Sur und North Seymour. Die Inseln werden bei Kreuzfahrten und mit Tagesausflugsbooten angefahren. Den rosa Landleguan im Norden von Isabela sieht man nur bei Kreuzfahrten auf der Westroute.

Um Ihre Reise besser planen zu können, sollten Sie sich die monatlichen Tieraktivitäten auf unserem Poster zu den Galapagos-Inseln ansehen.

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