Tauchen auf den Galapagos-Inseln

Auch das Tauchen folgt auf den Galapagos-Inseln seinen eigenen Gesetzen. Der Marine-Nationalpark umfasst 120.000 Quadratkilometer und ist maximal geschützt. Durch die unterschiedlichen Meeresströmungen (Humboldt, Panama und Cromwell) gibt es quasi zwei Jahreszeiten: Die der Großfische (von Juli bis Dezember) und die der bunten Warmwasserfische von Januar bis Juni.

 

In diesem Video bekommen Sie einen schönen Überblick, was Sie auf einer Tauchsafari erwartet.

 

Zudem beantwortet die Galapagos PRO-Gründerin Beate Zwermann viele Fragen rund um das Thema Tauchen. Viel Spaß beim Anschauen!

Tauchkreuzfahrt

Die Tauchkreuzfahrten (-Safaries) sind auf den Galapagos-Inseln immer 8 Tage/ 7 Nächte lang. Die Tauchsafaries starten von den Inseln Baltra und San Cristóbal. Es gibt derzeit sieben Tauchschiffe, die ähnliche Routen fahren. Dies sind:

  • Nortada – 12 Passagiere – First-Class-Tauchsafaris ab/bis Insel Baltra – Darwin & Wolf
  • Aggressor III – 16 Passagiere – Luxus-Tauchsafaris ab/bis Insel Baltra – Darwin & Wolf
  • Galapagos Sky – 16 Passagiere – Luxus-Tauchsafaris ab/bis Insel San Cristóbal – Darwin & Wolf
  • Danubio Azul – 9 Passagiere – Touristenklasse – im Wechsel mit Naturkreuzfahrten – ab/bis Baltra – nur inneres Archipel
  • Humboldt Explorer – 16 Passagiere – Luxus-Tauchsafaris ab/bis Insel Baltra – Darwin & Wolf
  • Majestic – 16 Passagiere – First-Class-Tauchsafaris ab/bis Insel San Cristóbal – Darwin & Wolf
  • Pingüino– 9 Passagiere – Touristenklasse – im Wechsel mit Naturkreuzfahrten – ab/bis Baltra – Darwin & Wolf

Die Programme der Tauchsafaris variieren durchaus. Es ist wichtig, dass Sie sich bewusst sind, dass es auf den Galapagos-Inseln starke Strömungen gibt, die selbst erfahrene Taucher herausfordern. Deshalb verlangen die Anbieter eine Mindestzahl an Tauchgängen. Dies variiert etwas – 40 sind es aber mindestens. Wer darunter liegt, kann einen zusätzlichen Tauchguide anheuern – gegen Aufpreis – der dann ganz individuell die Tauchgänge plant und begleitet.

Der erste und zweite Tag wird in der Regel dazu genutzt, die Teilnehmer mit dem Terrain vertraut zu machen. Charakteristisch für Tauchsafaris auf den Galapagos-Inseln ist, dass Sie bis auf den Anfang und den letzten Tag der Kreuzfahrt immer nur Unterwasser gehen. Landgänge sind an den Tauchspots oft gar nicht genehmigt. Die Inseln Darwin und Wolf sind reine Forschungsinseln.

Wir empfehlen Ihnen nach der Tauchsafari noch einige Tage auf den Galapagos-Inseln zu bleiben und die sensationelle Überwasserwelt in Tagesausflügen ab Santa Cruz oder San Cristóbal zu entdecken. Diese Kombi-Reisen finden Sie hier.

Alternative zur Tauchsafari: Tagestauchtouren

Auch im inneren Galapagos-Archipel befinden sich faszinierende Tauchgründe, die mit Tagestauchtouren entdeckt werden. Wir arbeiten dafür mit sehr renommierten Tauchbasen auf den Inseln Santa Cruz und San Cristóbal zusammen. Sie können diese auch nur für einen Person buchen und Ihr Partner geht an diesem Tag auf einen Landausflug. Unsere Programme sind sehr flexibel. Die wichtigsten Tauchgründe im inneren Archipel sind Punta Cormorant (Insel Floreana), die Felsformation Gordon Rock, sowie die Inseln Mosquera und Bartolomé.

Planen Sie mit diesem Reisevorschlag Ihre individuelle Tauchtour mit Tagesausflügen.

Hier finden Sie mehr Infos zum Tauchen auf den Galapagos Inseln

Bekannte Tauchplätze:

North Seymour mit seinen zerklüfteten Küsten und Tauchplätzen und Mosquera mit seinen Steilwänden sind ein Revier, an dem man vom Hammerhai bis zum Mobula alles sehen kann. Seelöwen gesellen sich oft mit zu den Tauchern und verführen zum Spiel mit den Flossen. Weißspitzenhaie und Galapagos-Haie werden ebenso häufig gesichtet. Große Schulen an Snappern, Großaugenmakrelen und zahlreiche pelagische Arten durchkreuzen die Gewässer rund um die Inseln. Streckt man den Kopf aus dem Wasser kann man einen Blick auf Fregattvögel, Pelikane oder die sich in Mosquera sonnenden Seelöwen erhaschen. In diesen Gewässern kann man häufig beobachten, dass Mobulas aus dem Wasser springen, um ihre Parasiten los zu werden und unter Wasser mit etwas Glück Goldrochen auf den Kamerachip bannen.

Die Inseln Wolf & Darwin, der Inbegriff von Großfisch-Tauchen und allen Tauchern bekannt. Die anspruchsvollen und strömungsreichen Gewässer dieser beiden Inseln sind Anziehungspunkt von allem, was Rang und Namen auf den Galapagos-Inseln hat. Hammerhaischulen, Gruppen an Galapagos-Haien, Walhaie, Seidenhaie im Freiwasser, Delfine und selbst Seelöwen gesellen sich zu den Tauchern, wenn diese an den Felswänden entlang driften oder staunend an den felsigen Bühnen sitzen, um die vorbei ziehenden Fisch- und Haischulen zu beobachten. Riesige Thunas, Makrelenschwärme und Adlerrochen sind ständige Gäste und selbst Orcas wurden hier schon gesichtet. Faszination pur.

Im Norden um die größte Insel des Galapagos-Archipels, Isabela, liegen ebenfalls ein paar schöne Tauch-Spots:

Die 70 Meter hohe Insel Roca Redonda liegt 25 km nördlich von Isabela und an vielen Stellen sprudeln Luft- und Gasblasen aus dem Sandgrund, die auf den noch immer aktiven vulkanischen Meeresboden hinweisen. Roca Redonda ist Anziehungspunkt für Hammerhaie, Barrakudaschulen und viele Arten von Rifffischen. Galapagoshaie sind ebenso oft mit von der Partie. Auch die verspielten Seelöwen sind hier heimisch. Nicht selten trifft man auf Mobula Schulen an diesem Platz.

Vicente Roca am nördlichen Zipfel Isabelas bringt eine andere Seite der Galapagos-Inseln an das Tageslicht. Kühleres und nährstoffreicheres Wasser bevorzugen neben Seelöwen, auch Pinguine, Schildkröten und die Darwin-Seefledermaus. Molas Molas (Mondfische) sind hier ebenso Stammgäste.

Die Inseln Cousin Rock und Bartolomé sind bekannt für ihren erstaunlichen Makrokosmos. Seepferdchen, Anglerfische und diverse Nacktschnecken sind hier heimisch, aber auch eine größere Schule an Goldrochen und Adlerrochen drehen hier ihre Runden im Freiwasser. Sehr oft sieht man Schildkröten und Barrakudaschulen und des Öfteren kreuzen große Galapagos-Haie den Weg der Taucher.

Cape Douglas liegt bei der Insel Fernandina. Der Tauchplatz ist bekannt als idealer Ort um Meeresechsen unter Wasser beim Abgrasen der Algenflächen zu beobachten.

Wann ist die beste Zeit zum Tauchen?

Eine simple Antwort auf diese Frage gibt es nicht.

Sommermonate von Januar bis Juni:

Während dieser Monate sind die meisten Sonnenstunden und auch das Meer ist relativ ruhig. Es kann zu kurzen und teils heftigen Regenschauern kommen und die Lufttemperaturen liegen zwischen 25-35°C. An den Tauchspots der westlichen Seite der Insel Isabela liegt die Wassertemperatur bei angenehmen 23-25°C, und bei den weiter draußen gelegenen Inseln Darwin und Wolf die Wassertemperaturen bei 24-27°C liegen können.

Wintermonate von Juli bis Dezember:

In diesen Monaten sorgt der kalte Humboldtstrom für kühlere Temperaturen. Auch der etwas stärkere Wind während dieser Zeit lässt zum einem die Wellen See höher schlagen und zum anderen die Luft kälter anfühlen, als die Temperaturanzeige von 20-25°C anzeigt. Jedoch ist dies auch die Zeit der Walhaie vor den Galapagos-Inseln und das ist ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst.

Großfische, Seelöwen, Meeresschildkröten, Pinguine und Galapagos-Weiß (und Schwarz)-Spitzen-Riffhaie sind das ganze Jahr zu sehen.

Tauchequipment

Das Tauchermagazin „unterwasser“ gibt nützliche Tipps fürs Tauchgepäck hier: „Was bitte ist Tauchgepäck?

Im Fachmagazin „Divemaster“ ist ein sehr informativer Artikel über Tauchen auf Galapagos erschienen inklusive Tierguide:  „Galapagos – Ein Naturparadies unter Beobachtung

Natürlich stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen jederzeit zur Verfügung und bauen gerne mit Ihnen zusammen die ideale Tauch-Reise.

Schwimmen mit Schildkröten - Tauchen auf den Galapagos-Inseln

Diese Karte zeigt Ihnen die TOP 10 Tauchplätze auf den Galapagosinseln.