Die Insel Santiago, auch James oder San Salvador genannt, ist die viertgrößte Insel des Archipels. Die einzigartige Landschaft besteht aus langen flachen Stränden und erodierter schwarzer Lava, die an ihren vulkanischen Ursprung erinnert.

Der Insel ist nicht überall für den Tourismus zugänglich. Es gibt einen Rundweg auf dem Sie an Lavahöhlen und an einer alten Salzfabrik vorbei kommen. Im Nordwesten von Santiago können Sie Puerto Egas besichtigen, der schwarze Strand ist durch die 100 Jahre alte vulkanische Tuffablagerung zu den Hauptattraktionen auf der Insel geworden. Auf dem Strand sonnen sich Seelöwen und Meerechsen.

Während dem 17. und 19. Jahrhundert war Buccaneer Cove ein sicherer Hafen für Piraten, Seeleute und Walfänger. Die malerische Bucht, die von einer winzigen Küstenlinie gebildet wird, bietet hunderten von Meeresvögeln in ihren Kliffen Nistplätze. Zwei der bekanntesten Felsformationen sind „El Monje“ und „Roca Elefante“. Nach einem kurzen Spaziergang am Strand entlang können Sie schwimmen und schnorcheln gehen.

Im Nordosten der Insel befindet sich die Bucht Bahía Espumilla. Hier haben Sie die Möglichkeit den Wald von Palo Santo (trockene Vegetation) zu besichtigen. Weiter am Strand entlang treffen Sie auf die Nester der Meeresschildkröten und den Galapagos-Bussard sowie den Lava-, Krabben- und den roten Klippenreiher.

An der Ostküste von Santiago befindet sich die Sullivan Bucht. Ein Spaziergang von 1,5 Kilometer durch die pahoehoe Lava (Erstarrung von Lava in gewellter oder Akkordeonform) ist das Highlight der Insel. Empfehlenswert ist der Besuch dieses Teiles der Insel am Nachmittag, dann haben Sie gute Wetterbedingungen und das Licht eignet sich perfekt zum Fotografieren.

Auf einen Blick

Fläche: 585 Kilometer
Maximale Höhe: 907 Meter
Bevölkerung: unbewohnt

Anreise: Hotel- und Kreuzfahrtschiff, kleine Boote