Kundenbewertungen und Reiseberichte

Durchschnittliche Bewertung unserer Kunden:

4.94.9 / 5 Sterne bei 78 Bewertungen
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Unvergessliche Reise auf den Straßen der Vulkane

11. Mai 2019

Unbeschreiblich wunderschöne Landschaft am Anden entlang und viele idyllische Unterkünfte, die großenteils mit viel Liebe und individuell eingerichtet waren. Die Vielfalt an Flora sowie die außergewöhnliche Tierwelt auf Galapagos haben uns tief beeindruckt wie der warme u. kompetente Empfang durch die deutsche Vertretung in Baltra.
Wir danken dem Reisebüro Takeoff-Reisen für die Empfehlung der Pro-Galapagos GmbH.

Familie Kuprian&Bordam

Kaum zu toppen !

8. Mai 2019

Oda Schmidt

Reise Ecuador komplett: Quito - Amazonas - Quito - Straße der Vulkane - Galapagos

5. Mai 2019

Insgesamt war es eine phantastische und sehr erlebnisreiche Reise.

Reiseablauf:
>> QUITO
die Stadtrundfahrt war ok. Sie gibt einem nach der Anreise etwas Ruhe und Erholung. Viel interessanter und schöner war die Seilbahnfahrt auf 3950Hm. Dort hat man einen sehr schönen Blick auf die Anden.

>> AMAZONAS
Phantastischer Aufenthalt in der Sacha Lodge mit super deutscher Naturführerin Manuela.

>> STRAßE DER VULKANE
Hier hatten wir das sehr große Glück, das wir als Naturführer Lorena hatten, die zusammen mit Ihrem Mann Hugo zum ersten Mal für Galapagos-Pro gearbeitet hat. Lorena spricht sehr gut Deutsch, lebt in Cuenca und hat ein sehr tiefes Wissen in Geschichte, Geologie und Botanik. Es gab keine Frage, die Sie uns nicht beantworten konnte. Zudem verdanken wir den beiden einige kulinarische Einblicke, die wir aus eigenem Antrieb niemals gewonnen hätten.
Zu den 4 Tagen selbst:
Reisetag von der Sacha Lodge mit Zwischenübernachtung in Quito. Viel besser wäre es, nach dem Rückflug vom Dschungel schon ein Stück weiter in Richtung Vulkane zu fahren und dort zu übernachten. Dadurch hätte man am nächsten Tag Zeit eingespart und ein entspannteres Programm.
2ter Tag :
Eine kleine Wanderung im Cotopaxi Nationalpark (3880Hm), dann wieder runter über die Pan America hoch auf die 2te Anden-Gebirgskette und am Lagua de Quilotoa eine zweite kleine Wanderung (3875Hm). Auf dem Weg dahin haben dann bei mir die Kopfschmerzen angefangen, die ich auch mit einer Schmerztablette nicht in den Griff bekommen habe. Die zweite Wanderung mussten wir dann schon abbrechen. Um 20:00 erreichen wir die Chimborazo Lodge (3964Hm) zur Übernachtung. Übernachtung mit etlichen Wachphasen, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Meine Lebensgefährtin Annette konnte so gut wie gar nicht schlafen.
3ter Tag:
Geplante Wanderung auf über 4000Hm haben wir aus den gesundheitlichen Gründen nicht gemacht. Zeitlich wäre es allerdings auch nicht gegangen, da der Nationalpark erst um 8:00 öffnet und um 11:00 schon die Zugfahrt zur Teufelsnase starten sollte (bei ca. 2:45 Std Autofahrt dazwischen). Also haben wir etwas länger geschlafen und fuhren dann gleich in Richtung Zug.
Dann die Zugfahrt zur Teufelsnase: voll die Touri-Veranstaltung. Das braucht kein Mensch. Anschließend ging es Richtung Cuenca. Auf dem Weg haben wir noch die Ruinen einer Inkastadt besucht. Meine Schmerzen und Unwohlsein ließen erwartungsgemäß mit jedem reduzierten Höhenmeter nach und bis Cuenca waren alle Probleme verschwunden.
4ter Tag – Cuenca:
Wie befürchtet ist in Cuenca am Sonntag im Wesentlichen “Tote Hose”. Aber dank Lorena konnten wir den Plan für Sonntag und Montag komplett umbauen und optimal nutzen. Vormittags Spaziergang durch Cuenca, dann sind wir über die “Tote Hose”-Zeit in den Nationalpark gefahren und haben dort eine sehr schöne Wanderung gemacht. Am Nachmittag dann nochmal einen gemütlichen Spaziergang woanders in Cuenca. Abends gab es dann nach vielen Diskussionen Meerschweinchen vom Spies :-) (Sehr empfehlenswert)

Am nächsten Tag dann vom Standardprogramm abweichend Besuch einer Hutfabrik und einer der traditionellen Ton-Werkstätten. Danach weiter nach Guayaquil um am nächsten Tag nach Galapagos zu fliegen. Leider mussten wir uns am Flughafen von Lorena und Hugo verabschieden.
In Summe können wir zur Straße der Vulkane feststellen, das sie sehr schön ist und bei einer Planung, die auch Höhenanpassung berücksichtigt, sicher auch ein sehr lohnendes Erlebnis wäre. Wenn wir wieder mal hinfahren würden, würden wir uns deutlich mehr Zeit nehmen.

>> GALAPAGOS
Der Aufenthalt auf Galapagos war dann im Wesentlichen wieder sagenhaft und unbedingt empfehlenswert.

Ärgerlich war nur, das wir auf Isabela für einen Ausflug vergessen wurden und das Taxi, das uns dann zur Ausflugsgruppe brachte, so raste, das es Annette schlecht wurde.
Und sehr ärgerlich war, dass wir auf Santa Cruz erst am Morgen des Abreisetages erfuhren, dass das Taxi bereits 30 Minuten eher kommt. (angeblich weil an der Fähre so viel los wäre. Tatsächlich wurde unsere Taxifahrt aber mit anderen Leuten zusammengelegt, deren Flugzeug eine halbe Stunde früher flog).

Und zum krönenden Abschluss erhielten wir dann nach Rückkehr in Guayaquil im Hotel Palace nicht das vereinbarte schöne Zimmer, das wir auf dem Hinweg schon hatten, sondern ein stinkendes Kabuff. Beschweren half auch nicht weiter. Als Ersatz bekamen wir dann ein etwas weniger stinkendes Zimmer. Also bekommt Hotel Palace von uns keine Empfehlung!

Das Thema der Höhenanpassung scheint bei Galapagos-Pro noch nicht erfasst worden zu sein und deshalb die eher schlechte Bewertung. Es ist unseres Erachten ein No-Go für einen Reiseveranstalter der Reisen in Höhenlagen anbietet. Bei anderen Veranstaltern finden sich das Thema der Höhenanpassung auch mit Vorgaben. Das gleiche auch bei Alpenvereinen. So gibt es z.B. auch eine Regel, das während der ersten Tage auf gar keinen Fall über 3000m übernachtet werden sollte und nicht auf 4000m, auch wenn die Chimborazo Lodge ein echtes Schmankerl ist.

So schön die Reise insgesamt war, können wir doch eine Reise “Ecuador komplett: Quito – Amazonas – Quito – Straße der Vulkane – Galapagos” in dieser Form keinem weiter empfehlen. Das Land hat uns sehr gut gefallen und im Moment sind wir fast sicher, das wir nochmal hinfahren.

Volker G.
Annette Z.

Volker G.

Response from Galapagos Pro

Lieber Volker G. und Annette Z.,
danke für Ihr Feedback, das wir sehr wichtig finden und sehr Ernst nehmen. Die Reise “Ecuador komplett: Quito – Amazonas – Quito – Straße der Vulkane – Galapagos” ist eine unserer Bestseller. Bisher haben alle Gäste die Höhe sehr gut vertragen – und das sind viele Hundert Personen. Sie sind die ersten, denen es in der Chimborazo Lodge nicht gut ging.
Da unser System die individuelle Hotelanpassung ermöglicht, werden wir die Hotels auf der Straße der Vulkane überprüfen und durch tiefer gelegene austauschen (was nicht ganz einfach ist).
Wir haben auch mit Ihren Naturführern gesprochen. Diese hätten uns kontaktieren sollen. Wir hätten Sie dann in Riobamba ohne Mehrkosten untergebracht.
Für das Palace-Hotel in Guayaquil gilt dies ebenso. Meine Kollegen in Quito reagieren immer sofort und helfen Ihnen in so einem Fall weiter.
Auf den Galapagos-Inseln geht nicht immer alles pünktlich von statten. Das ist auch für uns ein großes Thema. Rebekka, Karin und Lisa arbeiten eng und mit viel Engagement für unsere Gäste. Wir entschuldigen uns für die Verspätung.
Alles Gute für Sie, Ihre Beate Zwermann

Highlights Anden und Galapagos

1. Mai 2019

Wir sind als Familie 3 Wochen in den Anden und Galapagos gewesen.
Highlights Anden
1. Hacienda El Porvenir
Dies ist ein Spitzen Hotel und vor allem das Reiten bis auf ca 4100m ü Meer ist ein super Erlebnis
2. Vulkane besteigen (Cotopaxi und Chimborazo)
Mit den Kids erreichten wir immer das „Refugio“ auf 4800 resp 5000m. Die Luft ist schon dünn aber Eigentlich gut machbar. Ausblick (wenn den mal keine Wolken sind) ist perfekt.
3. Terme Papallacta
Eine schöne Anlage. Frühstücks Buffet ist der Hammer. Der „private“ Pool bei den Bungalows war lässig.

Highlights Galapagos
1. Seelöwen bei San Cristobal / Isla Lobos
2. Schnorcheln bei Los Tuneles (Isabela)
3) Flug Transfer nach Isabela
3. Landschildkröten auf Santa Cruz

Alles in allem unvergessliche Erinnerungen.
Die Organisation von Galapagos Pro ist vorzüglich und auch die Betreuung auf Galapagos selbst ist Spitzenmässig.
Wir können das nur empfehlen.

Michael

Großartig!

1. Mai 2019

Wir hatten einen rundum wunderbaren Aufenthalt in Ecuador bzw. auf den Galapagos Inseln, herzlichen Dank für die sehr kompetente und stets sehr nette Unterstützung! Gerne buchen wir nächstes mal wieder mit euch. Alles Gute weiterhin! Grüße aus Köln, Sarah und Frank

Frank Lukaschewski

Galapagos-Reise

25. April 2019

Die Reise war sehr schön. Alles hat gut geklappt. Das Schiff – die Santa Cruz II – ist sehr empfehlenswert. Die Ausflüge in den Gruppen waren tadellos organisiert, die Naturführer kompetent. Service und Essen an Bord waren sehr gut.
An der Tour hat uns der ganze Tag auf Santa Cruz mit zweimal Schildkröten nicht so gefallen. Da war zuviel verlorene Zeit. Wir hätten lieber noch eine weiter Insel besucht. Falls Sie darauf Einfluss haben, können Sie das ja an die Reederei weitergeben.

Das einzige, was wir zu bemängeln haben, war Ihre Aussage bzgl. der Zugfahrt „Tren de Libertad“, die aufgrund einer an dem Sonntag stattfindenden Stichwahl nicht stattfinden sollte. Wir haben vor Ort selbst nochmal nachgefragt. Die Fahrt fand statt, zwar nicht von Otavalo aus, sondern nur von Ibarra. Aber es waren zum Glück noch 2 Plätze frei.

Karin Volberg

Perfekte Empfehlungen und abwechslungsreiches Programm

25. April 2019

Liebe Frau Zwermann, liebe Frau Rodinger und liebe Frau Friedrich,

fast am Ende unserer Reise möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen und Ihrem gesamten Team bedanken. Sie haben uns perfekte Empfehlungen gegeben, super Unterkünfte ausgewählt und ein sehr abwechslungsreiches Programm für uns gestaltet. Immer , wenn wir dachten, das ist jetzt nicht mehr zu toppen, kam ein neuer Höhepunkt dazu.

Auch Ihren netten Betreuerinnen vor Ort ein großes Kompliment: wir waren wunderbar umsorgt.

Herzlichen Dank und wir werden kräftig Werbung für Sie machen!

Mit freundlichen Grüßen,
Lisa R.

Lisa R.

Wunderbare Wochen auf den Galapagos-Inseln

23. April 2019

Liebe Frau Zwermann,
liebe Frau Rodinger,

nach etwas mehr als zwei wunderbaren Wochen auf den Galapagosinseln sitzen wir nun am Flughafen in Bogotá und lassen die Tage noch einmal Revue passieren. Es war wirklich eine unglaubliche Reise mit vielen tollen Eindrücken von dieser wunderbaren, kostbaren Tierwelt.

Die La Pinta und ihre Crew (und Gäste) waren sehr nett und authentisch und das Programm sehr abwechslungsreich und toll gemacht. Die Tage bei Mathias und das Tauchen haben sich ebenfalls noch sehr gelohnt- wir hatten großes Glück neben den Schildkröten und Seelöwen auch noch Hammerhaie, einen Mantarochen und Seepferdchen zu sehen!

Die Transfers, Flüge und das Drumherum hat ebenfalls toll geklappt und deshalb möchten wir Ihnen noch einmal herzlich danken für die professionelle und freundliche Beratung und die tolle Reise, die wir erleben durften. Wir werden Sie in jedem Fall gerne weiterempfehlen, wenn wir jetzt all unseren Freunden raten diese Reise einmal zu machen!

Für die Packliste, die sehr hilfreich war, würden wir noch vorschlagen zu ergänzen:
– Fernglas
– Unterwasserkamera (!!) oder wasserdichte Hülle fürs Handy beim Schnorcheln
– ausreichend Sonnencreme (ist so irre teuer zum nachkaufen…)

Noch einmal besten Dank, alles Gute für Sie und viele Grüße Alexandra H.

Alexandra H.

Quito, Bergnebelwald, San Cristobal, Galapagos-Kreuzfahrt und Santa Cruz

17. April 2019

Liebes Galapagos Pro Team, wir bedanken uns für die abwechslungsreiche Zusammenstellung und Organisation unserer 18-tägigen Reise. Folgende Punkte haben uns besonders gut gefallen:
– Die Innenstadt von Quito zur erkunden.
– Die ca. 2,5 Stunden von Quito entfernte Maquipucuna-Ecolodge mit der Möglichkeit bis zu viermal am Tag mit einem Guide nach Vögeln zu schauen. März war dafür leider nicht die günstigste Zeit. Dafür war die Betreuung und das landestypische Essen sehr gut.
– Drei Tage in San Cristobal waren sehr erholsam. Von diesem Ort aus kann man von sich aus kleinere Ausflüge selbst organisieren. Seelöwen gab es reichlich am Strand, am Hafen und auf Parkbänken zu sehen.
– Auf der achttägigen Galapagos-Kreuzfahrt mit der Aida Maria haben wir viele interessante Inseln gesehen. Bis zu vier Programmpunkte gab es pro Tag zu meistern. Auf North Seymour hätten wir gerne mehr als 45 Minuten auf der Insel verbracht. Die Crew hatte es am Ausschiffungstag aus logistischen Gründen jedoch besonders eilig. Über unsere Kabine auf dem Sonnendeck haben wir uns sehr gefreut. Im Gegensatz zu den Angaben der Reederei im Internet, waren die Kabinen auf der Motoryacht nicht alle gleich groß. Im oberen Bereich hatten wir ein wenig mehr Platz, zwei Fenster zum Öffnen und eine eigene Klimaanlage. Das Essen an Bord könnte abwechslungsreicher sein. Die Fleisch- und Fisch-Portionen waren rationiert.
– Auf Santa Cruz haben wir drei Tage lang die von einem deutschen Auswanderer geführte Lodge genossen. Diese war sehr geräumig und sehr sauber. Durch das im Kühlschrank bereitgestellte umfangreiche Frühstück waren wir zeitlich flexibel. Das Konzept hat uns sehr gefallen.

An den meisten Tagen unseres Urlaubes sind wir um 5:00 Uhr morgens aufgestanden. Auf der Kreuzfahrt waren wir mit unserem Guide somit immer die ersten und einzigen auf den unbewohnten Inseln.

Es bietet sich an als Galapagos-Reisende nicht alle Tage komplett zu verplanen, so dass man sich zwischendurch von den anstrengenden Touren erholen kann. Wir wünschen allen Galapagos-Reisenden viel Spaß und ganz viele Speicherkarten für die vielen Fotos.

Andreas und Daniela aus Bad Vilbel

Trauminseln mit kleinen Kratzern

9. April 2019

Im März 2019 verbrachten wir insgesamt 16 Tage in Ecuador, davon 4 in Quito und Umgebung sowie 12 Tage auf den Galapagos Inseln. Es war unser erster Aufenthalt in Südamerika.
Entsprechend gespannt waren wir, als wir nach dem langen Flug in Quito ankamen. Leider brauchten wir fast 3 Std. vom Flughafen ins Hotel, da dieser weit außerhalb liegt, aber der Verkehr auch immens ist und wir die letzte Stunde nur im Stau verbrachten. Ein Ereignis, dass wir die nächsten Tage in Quito immer wieder erlebten – und welches extrem negative Auswirkungen hat, denn Quito erstickt in Autoabgasen. Insbesondere die blauen Busse, die einer privaten Gesellschaft gehören, fahren mit Billig-Diesel und verursachen beim Anfahren gesundsheitsgefährdende schwarze Qualmwolken, die sich minutenlang lang über die dichte Menschenmenge auf den Fusswegen verteilen.
Umso mehr war unser Boutique Hotel „Villa Colonna“ ein wahres Kleinod. Nicht nur die geschmackvolle Einrichtung, sondern auch die überaus freundliche und persönliche Betreuung durch den Gastgeber Bernardo war exzellent und außergewöhnlich. Wie wurden wie Freunde empfangen und behandelt, obwohl wir uns vorher noch nie gesehen hatten. Highlight war u.a. das er abends extra für uns noch eine Flasche Rotwein in der Stadt besorgte, weil er nicht wollte, dass wir uns abends noch draußen aufhalten. Die „Villa Colonna“ verfügt auch über eine sehr schöne Dachterrasse mit schönem Blick über Quito. Das Haus verfügt zu Recht über seine 5* Klassifizierung und wir können es mit vollem Herzen und gutem Gewissen weiterempfehlen – übrigens als einziges Hotel während unserer Rundreise. Aber dazu später.
Auch der – deutschsprachige – Reiseführer Isa ist positiv hervorzuheben. Er zeigte uns nicht nur die Stadt Quito aus seiner Perspektive sondern auch den Vulkan Cotopaxi und den Indio-Markt von Otavalo. Dabei verstand er es gut, auch auf unsere individuellen Wünsche und Vorstellungen einzugehen.
Das Erlebnis Galapagos begann mit einer mehr als zweistündigen Verspätung des AVIANCA Fluges (übrigens eine kolumbianische Fluggesellschaft!). Auf die Weise erreichten wir die Insel San Cristóbal erst am späten Nachmittag, statt wie geplant zur Mittagszeit und verloren dadurch einen halben Urlaubstag. Überflüssigerweise machte das Flugzeug auf dem Weg nach Galapagos auch noch einen 90-minüten Zwischenstop in Guayaquil! Wie wir später erfuhren, sind diese Verspätungen leider sehr häufig und die Zwischenstopps in Guayaquil scheinbar obligatorisch – warum auch immer.
Das „Golden Bay Hotel & Spa“ ist zwar neu und stylisch, aber leider sind die Zimmer sehr fragmentarisch eingerichtet. Es gibt außer EINEM (!) Stuhl keine weiteren Sitzgelegenheiten im Zimmer. Alle Zimmer sind komplett weiß gestrichen, ebenso sind die Feuchträume in reinem Weiß. Die Fliesen in der Dusche sind im nassen Zustand so glatt, dass ich gleich beim ersten Duschen ausgerutscht und hingeschlagen bin. Das angeschlagene Handgelenk machte sich noch tagelang bemerkbar. Am 2. Tag wurde dann eine rutschfeste Matte in die Dusche gelegt. Der Frühstücksservice in diesem Hotel ist extrem langsam, es gibt kein Buffett, sondern alles wird einzeln gebracht. Das ist zwar sehr aufmerksam, aber langwierig. Hervorzuheben ist allerdings das Restaurant am Abend. Insgesamt aber kein 5* Haus, sondern zwischen 3-4* anzusiedeln.
Die Ausflug zur Insel Leon Dormido wäre entbehrlich gewesen, aber das weiss man ja leider erst im Nachhinein. Die Naturerlebnisse waren hier nicht so ausgeprägt, wie beschrieben. Ganz anders dagegen der Ausflug zur Insel Espanola, der uns in bleibender Erinnerung bleiben wird. Nicht nur die einzigartige Tierwelt, auch die Landschaftsformationen mit Lava, Kliff, „BlowHole“ und Vegetation, sondern auch die Begleitung auf dem Rückweg durch eine riesige Gruppe Delfine waren ein Erlebnis der besonderen Art. Hervorzuheben an dieser Stelle natürlich die allgegenwärtigen Seelöwen, die sowohl Land als auch Wasser bevölkern und sich sofort alle Herzen erobern durch ihre Bewegungen und ihr soziales Verhalten untereinander sowie ihr ausgeprägtes Schlafbedürfnis vorzugsweise auf Bänken oder einfach „mitten im Weg“. Leider auch zu beobachten: Seelöwen, die mit Plastikmüll im Wasser spielen…
Faszinierend dann die Insel Isabela, auf die wir mit einer über 40 Jahre alten winzigen Britten-Norman BN-2 Islander flogen, in der nur 8 Personen Platz hatten. Tourismus gibt es auf Isabella erst seit rund 10 Jahren und dementsprechend ist einiges noch sehr ursprünglich. Die „Dorfstrasse“ auf Isabella ist (noch) nicht aspaltiert und zeitweise entsprechend staubig. Im „Iguana Crossing Boutigue Hotel“ begrüsste uns die Receptionistin Carolina mit diversen Verhaltensmaßregeln in sehr strengem Tonfall ohne Anflug von Lächeln oder Freundlichkeit (wir fühlten uns wie auf der Anklagebank..). Unter anderem war die Dusche auf 8 Sekunden (!!) eingestellt, um Wasser zu sparen. Ein absolutes NO-GO! Natürlich ist Wassersparen wichtig und wir unterstützen das, aber wer bitte schafft es, sich in 8 Sekunden zu waschen?? Das Frühstück war Jugendherbergsstandard (Zuteilung von Butter und Marmelade pro Person in kleinen Schälchen, das „Buffett“ mit einer Sorte Käse – jede Scheibe einzeln in Folie verpackt – Kochschinken, etwas Obst, Brot, Kaffee, Tee, etwas Joghurt und Cerealien. Angerichtet ohne Dekoration und mit wenig „Liebe“ zum Detail. Der Frühstücksraum auch eng bestuhlt und wenn viele Gäste anwesend waren, unerträglich laut. Die allgegenwärtige Carolina beäugte jede Bewegung der Gäste mit undurchdringlichem Blick.
Das Abendessen allerdings in der gemütlichen Bar war schmackhaft und gut – ohne den „Überwachungs-Blick“ von Carolina. Das „Iguana Crossing Hotel“ ist angeblich das beste Hotel auf Isabella und mit 5* klassifiziert. Wir würden max. 3* einräumen.
Die Lage des Hotels direkt gegenüber des Strandes ist allerdings sehr schön. Wir sind mehrfach an dem wunderschönen Strand schwimmen gegangen oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Der Ausflug zu „Las Tintoreras“ entspricht jedoch nicht dem Preis-/Leistungs Verhältnis und außer das man Pinguine und Wasserschildkröten sowie ein paar Haie und die allgegenwärtigen Iguanas und Seelöwen sieht, bietet diese kurze Fahrt keine Highlights und auch die begleitenden Guides sind lustlos und uninteressiert – sie müssen halt mit, da das Vorschrift ist. Gleichzeitig waren mit unserer Gruppe gefühlt weitere 50 Menschen auf diesem kleinem Eiland…auch hier schon Ansätze von „Massentourismus“. Schnorcheln in undurchsichtigem Wasser mit 20 Menschen auf engem Raum ist leider auch nicht spassfördernd.
Sehr abwechslungsreich und empfehlenswert war der Marsch zum Vulkan Sierra Negra. Dies war der einzige bewölkte Tag, was uns jedoch zugute kam, da es nicht so heiss war. Die vorab beschriebenen Steigungen waren jedoch moderat und sind auch für nicht trainierte Menschen gut zu bewältigen. Faszinierend die riesige Kaldera und die Lavaformationen, alte und neue Lava eng beeinander.
Die Überfahrt nach Santa Cruz mit winzigen Booten dauerte über 2 Stunden bei ziemlich bewegten Meer. Für empfindliche Mägen empfiehlt sich hier eher der Flug. Santa Cruz ist die Insel mit der grössten Stadt, Puerto Ayora und mit der Tortuga Bay einem der schönsten Strände weltweit, die wir auf unseren Reisen bisher kennengelernt haben.
Bartolome litt während unseres Besuches leider auch etwas unter den vielen Touristen, denn es waren mit uns fünf weitere SChiffe vor Ort.
Sehr positiv hervorzuheben hierbei der exzellente Service auf dem Schiff „Santa Fe III“, der einer kleinen Kreuzfahrt glich. Vergleichbares gab es sonst nicht während unseres Galapagos-Urlaubs. Die Tiervielfalt auf Seymour mit balzenden leuchtend roten Fregattvogelmännchen sowie erstmalig grün-gelben Iguanas war ebenfalls ein schönes Abschlusserlebnis. Interessante An- und Einsichten gab es auch im Schildkrötenreservat.
Fazit: die Galapagos Inseln sind wirklich (noch) ein schönes Fleckchen Erde und lohnen trotz der hohen Preise einen Besuch auf jeden Fall. Die Tierwelt ist einzigartig, sei es an Land oder unter Wasser. Es war für uns ein eindrucksvoller nachhaltiger (von den Eindrücken her) Urlaub und absolut empfehlenswert. Allerdings müssen die Menschen vor Ort noch ein wenig an Ihrem Serviceverhalten arbeiten. Leider ist die Verschmutzung des Pazifiks mit Plastikmüll auch hier zu spüren. Hoffentlich gelingt es den Ecuadorianern trotz der allgegenwärtigen Korruption die Inseln so zu bewahren wie sie jetzt (noch) sind.

Roland Hampe