Informationen zum Tauchen und Schnorcheln auf den Galapagos-Inseln

Ob man nun zur Kategorie Freizeit-Schnorchler oder hartgesottender Tauch-Profi zählt, auf den Galapagos-Inseln kommt absolut jeder auf seine Kosten. Die Inseln bieten für jeden Schwierigkeitsgrad den perfekten Schnorchel-/Tauchplatz, sodass Sie einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Mit den Seelöwen schnorcheln

Egal, ob Sie nun eine Kreuzfahrt unternehmen oder sich für ein Insel-Hopping entschieden haben – Sie werden viele Möglichkeiten bekommen die unfassbar schöne Unterwasserwelt zu entdecken. Mit etwas Glück planschen Sie mit Seelöwen oder schwimmen mit Fischschwärmen um die Wette. Kristallklares Wasser, weiße Sandstrände und toll bewachsene Felsen bieten die perfekten Voraussetzungen, um die Fauna des Archipels zu entdecken und zu fotografieren. Wie zum Beispiel bei unserer Galapagos intensiv – deutschsprachigen Gruppenreise, wo Sie u.a. zum Schnorcheln am legendären Kicker Rock kommen.

Es steht Ihnen offen Ihr eigenes Schnorchel-Equipment mitzubringen oder Sie fragen vorher bei uns an, was Sie sich alles vor Ort leihen können. Da die Sonne am Äquator doch sehr intensiv ist empfiehlt es sich ein langes T-Shirt oder Hemd mitzunehmen, damit Sie sich nicht den Rücken verbrennen.

An einem der berühmtesten Tauchspots der Welt abtauchen

Galapagos bietet einzigartige Taucherlebnisse, von denen man noch viele Jahre nach jeder Reise schwärmen wird. Hauptprotagonisten sind riesige Fischschwärme, Galapagos-Haie und Hammerhaie. Je nach Jahreszeit gesellen sich oft Delfinschulen und Wale zu den Bewohnern der Gewässer um die Galapagos-Inseln und auch Mondfische sind keine Seltenheit. Erste Wahl, um die besten Tauchplätze Galapagos erleben zu können, ist in jedem Fall eine Tauchsafari. Denn nur mit einem Tauchsafarischiff erreicht man die besten Tauchplätze bei den Inseln Wolf & Darwin. Wahlweise können Sie ihre Tauchtour mit einer 8-Tages-Tauchkreuzfahrt von/bis der südöstlichen Insel San Cristóbal starten oder mit einer 5 bis 8-Tageskreuzfahrt von/bis der Zentralinsel Baltra.

Alternativ stehen Ihnen auch verschiedende Tagestouren zur Verfügung, wenn Sie lieber etwas ungebundener auf den Galapagos-Inseln tauchen möchten.

Bekannte Tauchplätze:

North Seymour mit seinen zerklüfteten Küsten und Tauchplätzen und Mosquera mit seinen Steilwänden sind ein Revier, an dem man vom Hammerhai bis zum Mobula alles sehen kann. Seelöwen gesellen sich oft mit zu den Tauchern und verführen zum Spiel mit den Flossen. Weißspitzenhaie und Galapagos-Haie werden ebenso häufig gesichtet. Große Schulen an Snappern, Großaugenmakrelen und zahlreiche pelagische Arten durchkreuzen die Gewässer rund um die Inseln. Streckt man den Kopf aus dem Wasser kann man einen Blick auf Fregattvögel, Pelikane oder die sich in Mosquera sonnenden Seelöwen erhaschen. In diesen Gewässern kann man häufig beobachten, dass Mobulas aus dem Wasser springen, um ihre Parasiten los zu werden und unter Wasser mit etwas Glück Goldrochen auf den Kamerachip bannen.

Die Inseln Wolf & Darwin, der Inbegriff von Großfisch-Tauchen und allen Tauchern bekannt. Die anspruchsvollen und strömungsreichen Gewässer dieser beiden Inseln sind Anziehungspunkt von allem, was Rang und Namen auf den Galapagos-Inseln hat. Hammerhaischulen, Gruppen an Galapagos-Haien, Walhaie, Seidenhaie im Freiwasser, Delfine und selbst Seelöwen gesellen sich zu den Tauchern, wenn diese an den Felswänden entlang driften oder staunend an den felsigen Bühnen sitzen, um die vorbei ziehenden Fisch- und Haischulen zu beobachten. Riesige Thunas, Makrelenschwärme und Adlerrochen sind ständige Gäste und selbst Orcas wurden hier schon gesichtet. Faszination pur.

Im Norden um die größte Insel des Galapagos-Archipels, Isabela, liegen noch ebenfalls ein paar schöne Tauch-Spots:

Die 70 Meter hohe Insel Roca Redonda liegt 25 km nördlich von Isabela und an vielen Stellen sprudeln Luft- und Gasblasen aus dem Sandgrund, die auf den noch immer aktiven vulkanischen Meeresboden hinweisen. Roca Redonda ist Anziehungspunkt für Hammerhaie, Barrakudaschulen und viele Arten von Rifffischen. Galapagoshaie sind ebenso oft mit von der Partie. Auch die verspielten Seelöwen sind hier heimisch. Nicht selten trifft man auf Mobula Schulen an diesem Platz.

Vicente Roca am nördlichen Zipfel Isabelas bringt eine andere Seite der Galapagos-Inseln an das Tageslicht. Kühleres und nährstoffreicheres Wasser bevorzugen neben Seelöwen, auch Pinguine, Schildkröten und die Darwin-Seefledermaus. Molas Molas (Mondfische) sind hier ebenso Stammgäste.

Die Inseln Cousin Rock und Bartolomé sind bekannt für ihren erstaunlichen Makrokosmos. Seepferdchen, Anglerfische und diverse Nacktschnecken sind hier heimisch, aber auch eine größere Schule an Goldrochen und Adlerrochen drehen hier ihre Runden im Freiwasser. Sehr oft sieht man Schildkröten und Barrakudaschulen und des Öfteren kreuzen große Galapagos-Haie den Weg der Taucher.

Cape Douglas liegt bei der Insel Fernandina. Der Tauchplatz ist bekannt als idealer Ort um Meeresechsen unter Wasser beim Abgrasen der Algenflächen zu beobachten.

Genovesa hält für Taucher das gesamte Arsenal der Meeresfauna der Inseln bereit. Fischschulen wie Barrakudas, Makrelen und Thunfische, und auch Schildkröten, Mantarochen und Hammer- und Galapagos-Haie werden hier oft gesichtet.

Wann ist die beste Zeit zum Tauchen?

Eine simple Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht. Je nach persönlichen Vorlieben und was man unter Wasser entdecken möchte, gibt es unterschiedliche Saisons, die die Chancen auf tolle Fotomotive erhöhen.

Sommermonate von Januar bis Juni:

Während dieser Monate sind die meisten Sonnenstunden und auch das Meer ist relativ ruhig. Es kann zu kurzen und teils heftigen Regenschauern kommen und die Lufttemperaturen liegen zwischen 25-35°C. An den Tauchspots der westlichen Seite der Insel Isabela liegt die Wassertemperatur bei angenehmen 23-25°C, wogegen bei den weiter draußen gelegenen Inseln Darwin und Wolf die Wassertemperaturen bei 24-27°C liegen können.

Wintermonate von Juli bis Dezember:

In diesen Monaten sorgt der kalte Humboldtstrom für kühlere Temperaturen. Auch der etwas stärkere Wind während dieser Zeit lässt zum einem, die Wellen auf der See höher schlagen und zum anderen die Luft kälter anfühlen, als die Temperaturanzeige von 20-25°C anzeigt. Jedoch ist dies auch die Zeit der Walhaie vor den Galapagos-Inseln und das ist ein Anblick den man nicht so schnell vergisst.

Wie man sieht hat jede Jahreszeit ihre Vorzüge und man darf auch nicht vergessen, dass dann nur grobe Richtlinien sind. Es kann auch im Januar noch sehr kalt sein oder im August noch wärmer, das Wetter richtet sich nach keinen Regeln.

Großfische und Seelöwen sind eigentlich das ganze Jahr zu sehen. Eine Garantie kann man nie geben, aber wenn man mindestens eine Woche oder länger auf den Inseln bleibt, erhöhen sich natürlich die Chancen möglichst viel von dieser faszinierenden Wunderwelt unter der Meeresoberfläche zu entdecken.

Tauchequipment

Ob man nun professionell oder nur als Hobby das Tauchen betreibt, die Frage was man alles von dem eigenem Equipment mit in den Flieger nehmen darf, beschäftigt jeden Tauchreisenden. Das Tauchermagazin „unterwasser“ ist der Frage mal auf den Grund gegangen und gibt mit ihrer Recherche „Was bitte ist Tauchgepäck?“ einen Einblick in den Vorschriften-Dschungel.

Natürlich stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen jederzeit zur Verfügung und bauen gerne mit Ihnen zusammen die ideale Taucher-Reise.